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Willkommen auf der neuen Website

Neue Internet-Seite des Pakh ab sofort online

Der Arbeitskreis für intergenerationelle Folgen des Holocaust (ehem. Pakh e.v.) ist bereits seit 2006 mit einer eigenen Internetseite online. Da diese in vielen Punkten nicht mehr zeitgemäß war, haben wir uns zu einer kompletten Überarbeitung entschlossen. Das Resultat ist nun hier zu sehen.
In Zukunft werden aktuelle Informationen immer auf der Startseite zu finden sein. Die weiteren Informationen sind über eine übersichtliche Menüstruktur abrufbar.
Die englischsprachigen Seiten stehen im Moment noch nicht zur Verfügung, sind aber bereits in Arbeit und werden in Kürze folgen.

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Memory, Narrative and Forgiveness

Perspectives on the Unfinished Journeys of the Past

Komemory-narrative_ngreßband zur “MEMORY, NARRATIVE, AND FORGIVENESS: REFLECTING ON TEN YEARS OF SOUTH AFRICA’S TRUTH AND RECONCILIATION COMMISSION” Conference

PAKH war mit einem eigenen Beitrag (“A Reflection on the Dialogue Process between second Generation Descendants of Perpetrators and of Holocaust Survivors in Germany”) vertreten

Cambridge Scholars Publishing ISBN-10: 1443801585

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Wir über uns

38. Samstagsgespräch in Köln

PAKH – Entstehungsgeschichte und Ausblick in die Zukunft
Im vergangenen Jahr ist PAKH 20 Jahre alt geworden. Das ist eine lange Zeit, auf die wir mit Stolz  zurückblicken können. Im Jahr 1995 gründete sich der PAKH, als in den meisten Familien noch überwiegend  Schweigen über Krieg und Holocaust herrschte. Die Gründungsmitglieder, größtenteils Kinder der  Täter/Mittäter/Mitläufer und der Überlebenden (2. Generation) wollten dieses Schweigen brechen. Sie trugen  die transgenerationell unbewusst vermittelten Schuld- und Schamgefühle ihrer Täter-Eltern sowie den Schmerz,  die Ressentiments und den Hass ihrer Überlebenden-Eltern in sich. Dieses Erbe zu reflektieren und miteinander  in einen Dialog zu kommen, waren die vordringlichen Ziele jener Gründungszeit. → mehr „Wir über uns“

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Nie die Hoffnung verlieren

Eine authentische Geschichte geschrieben und illustriert von der Klasse 4b Lycée Français de Düsseldorf

posterreusmann
David Reusmann (1936 – 2011) war Überlebender eines ukrainischen Ghettos. Er hat seine Erfahrungen in einem Schulprojekt mit 10- bis 11-jährigen Schülerinnen und Schülern der französischen Schule Düsseldorf berichtet. Die Schülerinnen und Schüler nahmen diesen eindrucksvollen Lebensbericht zum Anlass, seinen Bericht in einem zweisprachigen Reader einfühlsam niederzuschreiben und durch gemalte Bilder zu illustrieren. Dieses Projekt wurde 2006 als Poster auf dem Kongreß in Kapstadt zum Thema “Memory, Narrative and Forgivenes. Reflecting on ten years of South Africa’s Truth and Reconciliation Commission.” mit großem Erfolg vorgestellt. Der Bildband kann bei der Vereinsführung gegen einen Unkostenbeitrag von 5 € bezogen werden.

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Intersubjektivismus, eine gute Idee ihn zu praktizieren, aber wie funktioniert er in der Theorie?

Ein Nachdenken über „das Dritte“, die Anerkennung und über Verwicklungen

Wissenschaftlicher Gastvortrag im IPR (Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie im Rheinland e.V.)

Jessica Benjamin/New York

In Ihrem  Vortrag zeichnete Jessica Benjamin auf metapsychologischer Ebene den Weg von der Säuglingsbeobachtung bis zur intersubjektiven Psychoanalyse auf. Dabei geht es ihr weniger um die Säuglingszeit selbst, als vielmehr um die Untersuchung der Mutter – Kind – Beziehung im intersubjektiven Kontext. Begriffe wie Anerkennung, Gegenseitigkeit, Reziprozität  bilden Schlüsselkategorien zur Beschreibung der affektiven Einstimmung zwischen Zweien als frühester Form des Dritten. → mehr „Intersubjektivismus, eine gute Idee ihn zu praktizieren, aber wie funktioniert er in der Theorie?“

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Reflections on Living in the Desert

The Path to Mutual Acceptance with the Bedouin Neighbors

Tal Litvak-Hirsch und Rodney Hirsch (Israel)

Tal Litvak-Hirsch und Rodney Hirsch aus Israel berichteten über einen ungewöhnlichen Dialog-Prozess, der mit einer Auseinandersetzung mit den in der Negev -Wüste lebenden Beduinen begann. Der Wunsch der beiden jüdischen Israelis, im Negev mitten unter arabischen Israelis ansässig zu werden, entwickelte sich zu einem intensiven Annäherungsprozess: von Fremdheit und Feindschaft, schwierigen Begegnungen und hasserfüllten Reaktionen hin zu Empathie und gegenseitiger Anerkennung. → mehr „Reflections on Living in the Desert“

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Internal Racism, Antisemitism and Islamophobia

A Psychoanalytic Approach

M. Fakhry Davids, London

Vortrag im IPD – Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Düsseldorf

Eine Veranstaltung Düsseldorfer Arbeitsgruppe der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft (DPG) in Kooperation mit dem Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie im Rheinland e.V. sowie dem Arbeitskreis für Intergenerationelle Folgen des Holocaust, ehemals PAKH e.V.(Köln -Düsseldorf)

Fakhry Davids geht davon aus, dass Rassismus nicht allein durch psychische Kräfte entsteht, sondern immer auch gesellschaftlich bedingt ist. In seinem Konzept des „Internal Racism“ versteht er psychische Prozesse im jeweiligen gesellschaftlichen Kontext. Psychoanalytisch bezieht er sich auf objektbeziehungstheoretische Ansätze in der Psychoanalyse und auf eine zeitgenössische Sicht von Abwehrorganisationen. Anhand von klinischem Fallmaterial begründet er die Annahme einer inneren rassistischen Abwehrorganisation, die nach innen hin der Angstabwehr diene. Sie nutze aber gleichzeitig in der äußeren Welt existierende soziale Stereotype, um sich den Anschein von Normalität zu geben. Davids nennt dies eine „normale pathologische Organisation“. Vor diesem Hintergrund beschäftigt er sich mit aktuellen Formen von Antisemitismus und Islamophobie. (Vortrag in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln)

Am Samstag, 30. Mai, fand  ein Kasuistisch-technisches Seminar statt.
Anhand  von  Gedächtnisprotokollen  wurden  zwei  Ausschnitte  aus  laufenden  hochfrequenten Psychoanalysen vorstellt und von Fakhry Davids supervidiert.

Zum Referenten:
M Fakhry Davids, London (MSc Clin. Psych., F Inst Psychoanal, IPA, PCCA) ist Psychoanalytiker in privater Praxis in London. Er qualifizierte sich zum Klinischen Psychologen in seinem Geburtsland Südafrika, bevor er nach London zog, um dort eine Ausbildung an der Tavistock Clinic und am Britischen Institut für Psychoanalyse zu machen. Er ist Gastdozent an der Tavistock Clinic und war zuvor Dozent für Psychologie an der Universität von Kapstadt, Psychotherapeut am Nafsiyat Intercultural Therapy Centre, London, und Honorarberater an der London Clinic of Psychoanalysis. Sein Buch, „Internal Racism: A Psychoanalytic Approach to Race and Difference“ wurde 2011 bei Palgrave Macmillan publiziert. Er ist Mitglied der Tavistock Society of Psychotherapists, der British Psychoanalytical Society und der IPA, sowie ein Gründungsmitglied der Partners for Confronting Collective Atrocities (PCCA e.V).

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Psychoanalytic Reflections on Being a White South African Man and a Child of German-Jewish Refugees

The Internalisation of Ambivalence

Vortrag im IPD – Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Düsseldorf

Tony Hamburger
Psychoanalytischer Psychotherapeut und Klinischer Direktor von Ububele

Tony Hamburger wurde in Südafrika geboren. Seine jüdischen Eltern flüchteten vor den Nazis aus Deutschland vor Beginn des Zweiten Weltkriegs. Während sie selbst im Dritten Reich der Gruppe der Verfolgten angehörten, mussten sie und auch Tony Hamburger selbst sich später als Weiße in Südafrika der Gruppe der Privilegierten zurechnen.

In seinem Vortrag berichtete der Referent über seine Erfahrungen als Kind von Verfolgten, aufgewachsen als Weißer während der Apartheid, und über seinen Prozess des „Durcharbeitens“ dieser Problematik als psychoanalytischer Psychotherapeut…